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Dipl.-Ing. Christian Holler
Ingenieurbüro für
Kulturtechnik und Wasserwirtschaft,
Natur- und Landschaftsschutz

Studie zum nachhaltig nutzbaren Wasserdargebot im alpinen Raum Österreichs

2001

Auftraggeber: Bundesministerium für Land- u. Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

Ausgehend von der Frage der künftigen Nutzung der österreichischen Wasseressourcen und der Möglichkeit des "Wasserexports", wurde vom Bundesministerium eine Studie in Auftrag gegeben in der das nachhaltig nutzbaren Quellwasserdargebot im alpinen Raum ermittelt wurden. Das Projektgebiet umfaßt den gesamten alpinen Bereich Österreichs (ca. 60% der Bundesfläche), mit Ausnahme des Burgenlandes waren alle Bundesländer zur Gänze oder mit Teilflächen einbezogen. Als Bilanzierungseinheiten wurden Gebirgsgruppen herangezogen, für diese wurde auf Basis hydrologischer Auswertungen die Grundwasserneubildung ermittelt. Ausgehend von der Grundwasserneubildung wurde auf der Basis ökologischer Kriterien das nutzbare Wasserdargebot ermittelt. Diesem nutzbaren Dargebot wurde der aktuelle und künftige Wasserverbrauch aus den Gebirgsgruppen gegenübergestellt und so die für die Nutzung noch frei verfügbaren Quellwasser-Reserven ermittelt.

Das Büro DI Holler war im Projekt verantwortlich für die Bearbeitung der ökologischen Aspekte und deren Einbringung in den Methodenansatz zur Festlegung des nachhaltig nutzbaren Anteiles der Grundwasserneubildung. Weiters wurde die Ermittlung und Bilanzierung des aktuellen Wasserverbrauches sowie die Prognose des künftigen Wasserverbrauches für die Gebirgsgruppen durchgeführt. Weiters wurde die Bedeutung von großflächigen Schutzgebieten (Natura 2000, Nationalparks, Naturschutzgebiete der Länder) und ihr Anteil an den nutzbaren Wasserressourcen erarbeitet.

Projektpartner: Institut für Hydrogeologie und Geothermie, Joanneum Research, Graz;

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