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Dipl.-Ing. Christian Holler
Ingenieurbüro für
Kulturtechnik und Wasserwirtschaft,
Natur- und Landschaftsschutz

Grundlagenstudie zur Quantitätsziel-Verordnung Grundwasser gem. EU-WRRL

Präzisierung der Risikoabschätzung und Abschätzung von zulässigen Entnahmemengen für Verschlechterungsverbot bei Einzelporengrundwasserkörpern

2006-2008

Auftraggeber: Bundesministerium f. Land- u. Forstwirtschaft, Umwelt u. Wasserwirtschaft, Wien

Die Studie wurde vom BMLFUW im Hinblick auf die notwendigen Festlegungen für die Qualitätsziel Verordnung beauftragt. Mit dem Ergebnis der Studie liegen erstmals für alle Porengrundwasserkörper in Österreich Daten zur Grundwasserneubildung und verfügbaren Grundwasserressource vor. Die Bearbeitung umfasst alle 64 Einzelporengrundwasserkörper die in Österreich gem. EU-WRRL ausgewiesen wurden. Diese umfassen ca. 12 % des österreichischen Bundesgebietes, damit sind alle bedeutenden Grundwasservorkommen der Tal- und Beckenlandschaften abgedeckt. Für alle Porengrundwasserkörper erfolgte eine Ermittlung der GW-Neubildung nach einer einheitlichen Methodik die auf der Auswertung umfangreicher Datenquellen basiert (Auswertung von Regionalstudien, flächendeckende hydrologischen Auswertungen auf Basis des Hydrologischen Atlas Österreichs, Auswertung von Pegeldaten). In weiterer Folge wurden Kriterien für die Beurteilung des Verschlechterungsverbotes ausgearbeitet. Es erfolgte eine Abschätzung der verfügbaren Grundwasserressourcen bzw. von zulässigen Entnahmemengen für die Einhaltung des Verschlechterungsverbots.

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Im Zuge der Ist-Bestandsaufnahme gem. EU-WRRL des BMLFUW (2004), wurde für alle Grundwasserkörper die Risikobeurteilung bezüglich des mengenmäßigen Zustandes durchgeführt. Bei den Einzelporengrundwasserkörpern wurde die Auswertung von langjährigen Wasserstandsmessungen hierfür verwendet. Der Tatsache Rechnung tragend, dass die Messstellen in den Grundwasserkörpern nicht gleichmäßig verteilt sind, erfolgte in der gegenständlichen Studie eine räumliche Präzisierung der Risikoabschätzung auf Basis der Spiegellagen durch Berücksichtigung der räumlichen Verteilung der Messstellen in den einzelnen Porengrundwasserkörpern.

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